WAS GESCHIEHT BEI EINER KAMBO-SESSION?

Kambo ist eine intensive und persönliche Erfahrung, eine individuelle Herausforderung und eine Begegnung mit sich selbst in einem zeremoniellen Rahmen und mit schamanischem Hintergrund.  Ausgeführt und betreut von einer gut ausgebildeten Fachperson ist die Anwendung von Kambo sicher und grundsätzlich für die meisten Menschen möglich. Ausnahmen sind unter Kontraindikationen nachfolgend erwähnt. 

Kambo kann weder eingenommen, noch direkt in die Blutbahnen gebracht werden. Der einzige Weg es zu nehmen ist über die Haut, von wo es direkt in das lymphatische System gelangt. Dazu werden kleine Punkte der obersten Hautschicht mit einem glühenden Stäbchen kurz versengt und abgeschält. Auf diese Eingänge wird das Kambo-Sekret in kleinen Kügelchen angebracht. Die Anzahl und die Position der Punkte sind von Person zu Person verschieden, je nach individueller Notwendigkeit. 

Vor jeder Kambo-Session wird 12 Stunden gefastet. Die eigentliche Behandlung ist intensiv, aber kurz. Die unangenehmen Effekte sind stark und setzen unmittelbar nach der Applikation ein, sind jedoch nach ca. 20 bis 40 Minuten vorbei.  Die meisten Leute erfahren sofort nach der Applikation eine Art warme oder heisse Wallung in Richtung des Oberkörpers und des Gesichts, zusammen mit einer Beschleunigung des Herzschlags. Danach sind die Reaktionen von Person zu Person verschieden. Manche fühlen sich schwindlig, benebelt oder entrückt. Die Lippen oder das Gesicht können anschwellen und die Haut kribbeln. Während Kambo im Körper zirkuliert und dort wirkt, wo Bedarf ist, kann an diesen Stellen für kurze Zeit ein Ziehen oder Brennen wahrgenommen werden. 

Beim darauf folgenden Ausscheidungsprozess mit Übelkeit werden im Körper gelöste Giftstoffe ausgeschieden, unterstützt von den zwei Litern Wasser, die kurz vor der Applikation getrunken wurden. Diese Reinigung kann durch Erbrechen, Stuhlgang und Schwitzen geschehen. Auf emotionaler Ebene können sich Blockaden und Ballast lösen. Danach stellt sich zumeist Müdigkeit ein und das Bedürfnis sich hinzulegen. Nach etwa einer Stunde ruhen sind alle Nebenwirkungen abgeklungen und es kann normal gegessen und getrunken werden.     

Kambo ist nicht psychoaktiv und bewirkt keine Halluzinationen. Manchmal werden kurze Bewusstseinserweiterungen erfahren und viele Personen empfangen Einsichten und Hinweise, wie sie ein gesünderes Leben führen können.  

Kontraindikationen 

Kambo soll nicht angewendet werden bei Personen die 

  • schwerwiegende Herzprobleme und/oder einen Bypass haben (ausgenommen Stents und Arrhythmie) 

  • Medikamente einnehmen die das Immunsystem unterdrücken oder bei niedrigem Blutdruck 

  • unter Morbus Addison leiden 

  • einen Schlaganfall hatten 

  • Gehirnblutungen, Hämatome, Thrombose oder Blutgerinnsel haben oder hatten 

  • nicht in der geistigen Verfassung sind, vollständig zu verstehen, durch welchen Prozess sie mit Kambo gehen 

  • schwerwiegende geistige Gesundheitsbeschwerden haben (mit Ausnahme von leichter Depression) 

  • mit Chemotherapie oder Bestrahlung behandelt werden (vier Wochen davor und vier Wochen danach) 

  • schwanger sind oder sein könnten  

  • stillende Mütter sind (bis zum 6. Monat) 

  • in einem fortgeschrittenen Stadium einer ernsthaften Krankheit sind 

  • unter 18 Jahre alt sind 

  • in extrem schwacher Verfassung sind 

 

 

Besondere Beachtung ist geboten

 

Personen mit Asthma  müssen ihren Inhalator dabei haben. DiabetikerInnen bringen ihr Insulin, Teststreifen und extra Essen mit. Andere als oben erwähnte Medikation ist kein Problem, muss jedoch bei der Anmeldung zur Kambo-Session deklariert und zuvor mit dem eigenen Arzt abgesprochen werden. Gilt auch für natürliche Medikamente oder Ergänzungen.

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